Ist ein Hering immer ein Hering?

Die Wirtschaftskrise zwingt die Unternehmen zum Sparen. Häufiger als zuvor werden daher firmeneigene Mitarbeiter mit der Übersetzung von Texten ins Englische beauftragt. Dabei kommt es zu Fehlübersetzungen, die nicht immer nur mit einem Schmunzeln abgetan werden können, sondern den internationalen Ruf des Unternehmens schädigen oder - im Extremfall bei sicherheitsrelevanten Dokumenten - zu Schadenersatzklagen führen können.

Zwei Beispiele: In einer Präsentation für ein internationales Fachpublikum wird eine Reihe Omega-3-reicher Lebensmittel aufgezählt. Darunter ein »tent peg«. Dieser Hering schwimmt jedoch nicht im Wasser, sondern hält das Zelt auf dem Campingplatz.

Auf der Webseite eines international tätigen Unternehmens wird den Besuchern versichert: »we gladly stand to you speech and answer«. Rede und Antwort stehen sollte hier jedoch derjenige, der diese wörtliche, und damit für den englischsprachigen (potentiellen) Kunden unverständliche Übersetzung hat durchgehen lassen.

Kein Unternehmen wird im Labor ein Lebensmittel von einem Mitarbeiter analysieren lassen, der nichts weiter zu bieten hat als einen Chemieleistungskurs. Genauso wenig gehören öffentlichkeitswirksame Übersetzungen in die Hände von Mitarbeitern, die »Englisch können«. Die Lebensmitteltechnologin und Übersetzerin Christiane Sprinz garantiert professionelle, terminologietreue und auf die Zielgruppe abgestimmte Übersetzungen. Seit fast 25 Jahren ist sie für die Lebensmittelindustrie tätig. Ihre Erfahrungen helfen den Unternehmen, sich sprachlich optimal zu präsentieren, im Internet, in Vorträgen und Audits, in Produktspezifikationen und Werbematerial. Eine untadelige Außenwirkung ist gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise unabdingbar.

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