Privates

Das Internet ist ein unpersönliches Medium. Man kann sich hinter IP-Adressen verstecken und oft genug stoße ich auf Internetseiten, auf denen nicht einmal ein Name steht, geschweige denn ein Bild desjenigen, der auf diesen Seiten seine Dienstleistung anbietet. Man kann seine Anfrage dann an info@... richten, ohne zu wissen, wer diese E-Mail bekommt.

Ich mag solche Seiten nicht, denn ich finde, ein potentieller Kunde sollte schon gleich beim ersten Kontakt mit mir die Gelegenheit haben, sich ein Bild zu machen. Aus diesem Grund gibt es bei mir auch Privates zu lesen.

Carla-im-Schnee.jpgFalls Sie sich entschließen, eine Übersetzung oder einen Text bei mir in Auftrag zu geben, werden wir sicherlich auch mal miteinander telefonieren. Dabei kann es passieren, dass Sie im Hintergrund Hundegebell hören. Das ist Carla, mein Labradormischling, der mein Büro lautstark gegen Briefträger, Paketboten und Zeitungszusteller verteidigt, Kunden aber immer sehr freudig begrüßt. Carla kann auch der Grund dafür sein, dass ich telefonisch mal kurzzeitig nicht erreichbar bin, denn sie besteht auf regelmäßigen Spaziergängen. Aber so frisch durchgepustet vom Wind, der hier in Norddeutschland ja häufig weht, geht die Arbeit viel entspannter und schneller von der Hand.

Sprache ist meine Leidenschaft – so sollte es auch sein für eine Übersetzerin und Texterin. Aber selbst nach Feierabend hab ich davon nicht genug. Ich schreibe gerne Kurzgeschichten. Darum bin ich dankbar, dass ich zu den Wortmälzern gehören darf. Die Wortmälzer ist eine Lüneburger Autorengruppe. Wir treffen uns regelmäßig zur Textarbeit und zum Austausch über Schreibtechniken. Das erste Buch mit unseren Kurzgeschichten erschien im November 2007: »Die Knochen der Salzsau – Begegnungen in Lüneburg«. Das zweite Buch mit Kurzgeschichten aus und über das Kino im Allgemeinen und das Scala-Kino in Lüneburg im Besonderen erschien im August 2008. Derzeit arbeiten wir an »Heideleichen«.

Ein weiteres Hobby stammt noch aus meiner Zeit in den USA. Ich habe fünf Jahre in Kalifornien gelebt und wurde dort mit dem Patchwork- und Quiltvirus infiziert. Dieser ist noch nicht ausgeheilt, im Gegenteil, ich empfinde den kreativen Umgang mit Stoffen als sehr entspannend und versuche, regelmäßige Rendezvous mit meiner Nähmaschine einzuhalten.